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Essen mit Etikett

Was steckt in unserem Essen?

Küchenbasics - was kaufen wir ein?

Fridgewatch – welche Küchen Basics sind frei von & ohne?

Essen mit Etikett By 2. April 2017 Tags: , , , , , , , , , , No Comments

Gute Freunde kann man für alles gebrauchen, steht außer Frage und fragen kann man sie nahezu alles, auch was sie fast immer im Kühlschrank haben. Meine kleine private Delikatessenumfrage ergab Folgendes: 

Milch, Eier, Wurst/Schinken, Butter, Käse, Quark, Frischkäse, Joghurt, Sahne und frisches Gemüse wie Lauchzwiebeln, Möhren, Champignons. Dazu meist Senf, Ketchup (nur für die Kinder natürlich!), Mayonnaise, Meerrettich, Gewürzgurken, Kokosfett, Marmelade und andere Brotaufstriche und frittierte Känguruhoden (vermutlich auch nur für’s Kind, Danke Markus). Auf manchen Bildern erspähte ich gar Mayo-Salate aus dem Kühlregal, hmm ja. Gelegentlich lagern auch ein Bierchen (nur für Christoph) und Prosecco im Kühlschrank. Vereinzelt kamen vegane Milchalternativen auf Soja- oder Mandelbasis zum Vorschein. Mein eigener Kühlschrank ist deutlich leerer (reisen, reisen, reisen), enthält neben frischem Gemüse aber auch häufig Tomatenmark, Kapern, Oliven, Tahini, Kürbis- oder Mandelmus und Chili-Pastinakencreme. 

Und jetzt? Supermarktcheck. Jedes dieser Produkte gibt es in Bio oder nicht Bio, da hat jeder eigene Präferenzen und oft ist es mal so mal so, aber was steckt sonst noch drin und worauf lohnt es sich zu achten? 

Fangen wir an mit Ketchup. Natürlich ist es denkbar tomatige Saucen jeder Art selbst und auch zuckerfrei herzustellen, aber seien wir ehrlich, Ketchup wird geliebt WEIL Zucker drin ist und sieht in akzeptabler Form so aus: Tomatenmark (70%), Zucker, Essig, Salz, fertig. 

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Oryx Desert Salt

Wissenschaft auf Gourmet-Niveau

Essen mit Etikett By 21. August 2016 Tags: , , , , , , No Comments

Flughäfen haben mich schon immer fasziniert. Neulich in Johannesburg zog es mich um Zeit zu vertrödeln in den Afrikashop, nein, nicht den mit den bunten Tüchern, in die Welt der Spezialitäten aus Südafrika. Dabei blieb mein Blick am schönen Logo des „Oryx Desert Salt“ hängen und eine kurze Recherche auf deren Webseite ließ mich wissen, dass die Anhängerschaft unter den Spitzenköchen der wein- und genussreichen Umgebung Kapstadts recht ausgeprägt ist. Und dann war da noch etwas aus der Klatsch- und Tratsch-Ecke Anfang des Jahres als die „Galas“ dieser Welt die Offenbarungen des Privatkochs von Gisele Bündchen und Tom Brady durch die Welt trugen. Aus mir nur unscharf nachvollziehbaren Gründen blieb mir Allen Campbells Satz „…statt Jodsalz verwende ich nur rosa Himalaya-Salz“ in Erinnerung. Seitdem fand ich mich schon das ein oder andere Mal fasziniert vor dem Salzregal wieder und wurde neugierig auf die angebotene Vielfalt.
Salz kann definitiv über Gelingen oder Misslingen eines fantastischen Essens entscheiden. Nur ist das nicht der einzige Grund es zu verwenden.

Warum salzen wir unser Essen, mal abgesehen vom Geschmack?
Salz liefert Mineralien, die in der richtigen Menge für viele Körperfunktionen entscheidend sind. Nur fängt es da schon wieder an. Wie viel Salz entspricht denn der richtigen Menge? Liest man Studien zum Salzkonsum wird klar, dass man es ebenso wie beim Geschmack, bei der Menge mit einer Gratwanderung zu tun hat. Dabei steht eine Frage im Vordergrund: Wann wird es zu viel? Die deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) schlägt 6 Gramm Natriumchlorid als ausreichend vor (das ist das übliche Kochsalz). Entscheidend für unseren Körper ist dabei die Menge an Natrium. Das wären ca. 2,4 Gramm Natrium. Die WHO liegt mit ihren Empfehlungen bei 5 Gramm Kochsalz und andere Verbände schlagen nur 3,8 Gramm vor, das entspricht 1,5-2 Gramm Natrium. Für alle, die nicht ständig an der Feinwaage stehen, das sind etwa 1-2 Teelöffel Kochsalz pro Tag. Der durchschnittliche Konsum liegt bei 8-10 Gramm und die Hauptursache dafür sind verarbeitete Lebensmittel und Brot mit hohem Salzgehalt. Um die Salzzufuhr kontrollieren zu können, müsste man also seine Nahrung selbst zubereiten oder dem guten Geschmack eines Kochs vertrauen. Mit Fertiggerichten aus dem Supermarkt geben wir diese Kontrolle leider ab und es findet sich auch höchst selten ein Hinweis auf Verpackungen, wie viel Salz verwendet wurde.

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Wie man mit wenig Zucker ganz süß durch den Tag kommt

Essen mit Etikett By 28. Juli 2016 Tags: , , , 2 Comments

Als Erika Mustermann sähe mein Tag in etwa so aus: morgens Kaffee mit oder ohne Milch, mit zwei Stück Zucker (6g) oder zwei Süßli, Frühstück mit Brot, Toast (5g) oder Brötchen (4g), Käse, Wurst, Marmelade (15g), Nutella (8,5g). Mittags irgendetwas, meist nicht so süß, aber kleines Dessert danach (25g). Nachmittags, Kaffee oder Tee und Gebäck (7g), abends Brot mit Fleischsalat (4g) und eingelegter Gurke (4g) oder Tiefkühlpizza (10g). Dazu kommt noch ein Glas Orangen- oder Apfelsaft (30g) oder Cola (30g) und schon kommt der Durchschnittskonsument auf 80-100g Zucker, empfohlen werden 25-30g Zucker und da war jetzt noch keine Schokolade dabei. Üblicherweise betrachtet jemand mit durchschnittlichen Ernährungsgewohnheiten diese nicht als ungesund. Hmmm.

Noch einmal ein kurzer Ausflug in die Statistik: 62 % der Männer und 43 % der Frauen waren 2013 in Deutschland übergewichtig, insgesamt 52% der Erwachsenen. 25 % der deutschen Bevölkerung leidet an Diabetes oder einer Vorstufe von Diabetes. In den USA sind es ca. 50 %. Sagt mir, die meisten Menschen ernähren sich schlicht nicht gesund.

  • Weil sie im Supermarkt erhältliche Fertigprodukte für normale, gesunde Kost halten. Und da liegt der Hase im Pfeffer. Für mich selbst ist es mittlerweile zur Obsession geworden, ich kann einfach nicht anders als jedes Produkt erst einmal nach Inhaltsstoffen zu sezieren und zu lesen was drin ist. Scheint mir aber eher die Ausnahme. Oder wer hat schon mal die Zutatenliste eines fertig gekauften Nudelsalats gelesen und ihn danach noch essen wollen?
  • Weil ihnen Gewohnheiten im Weg liegen. Ich gehe mal schnell zum Bäcker ist ein einfacher Weg kurz den Hunger zu stillen. Aber eben nur kurz. Süßigkeiten sind schnell verfügbar, taugen nur nicht als Nahrungsmittel (wie blöd) und süße Getränke machen im Zweifelsfall hungrig.
    Mir hat noch nie jemals irgendjemand nachmittags nur einen Apfel zum Tee angeboten. Also wie geht das mit dem Verzicht auf Süßes? Körper vs. Geist?

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SMS von C: Bringst Du noch was Süßes mit?

Essen mit Etikett By 27. Juli 2016 Tags: , , , No Comments

Wir sind zum Kochen verabredet, ich kaufe noch schnell was ein und wer kann denn da bitte nein sagen? Ich mag es auch wenn ich im Hotel ankomme und da liegt ein Betthupferl auf dem Kissen. Ein Schokolädchen, manchmal auch die Gummibärchen oder Schlafschäfchen. Mag ich nicht, aber man kann sie ja einer favorisierten Person auf’s Kopfkissen legen. Ich bin einigermaßen vernarrt in das glutenfreie Zitronenbrot aus dem Hippie-Laden, die Straße runter. Köstlich. Leider verraten sie mir das Rezept nicht, ich habe ca. acht Versuche gebraucht um annähernd an deren Ergebnis zu kommen. „Ist auch für uns jedes Mal eine Überraschung wie es aus dem Ofen kommt“ hat man mir dort mal grinsend gestanden. Ich esse auch gern mal ein Stück Schokolade gleich morgens aus dem Kühlschrank, kalt und bitter. Bestimmt fallen mir noch hundert andere Situationen ein in denen wir uns über Zucker freuen, aber wie wirkt Zucker im Körper und wann wird es zu viel? Schauen wir uns an, was mit Zucker im Körper passiert:

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ungesundes Essen kann Krankheiten verursachen

The Beginning

Essen mit Etikett By 24. Juli 2016 Tags: , , , No Comments

Berlin, 32° Celsius, Hochsommer. Ich stehe mit zwei Doraden an der Kasse eines türkischen Supermarktes, die müssten dann schnellstens mal in den Kühlschrank. Vor mir ist zum Glück nur eine Person. Ein Typ Anfang 40, leicht verschwitzt, Hemd spannt leicht, offensichtlich in Eile, den Autoschlüssel für die Weiterfahrt in der Hand, kauft sich eine Fanta, die Flasche ist auch schon halb leer als er sie auf das Band stellt. Und in meinem Kopf springen die Fragezeichen auf. Wieso kauft er denn kein Wasser? Ich war kurz davor ihn zu fragen, nur musste ich mich dann selbst schnell stoppen, „was geht mich das denn an?“ Erst einmal gar nichts, nur die Frage bleibt stehen. Warum trinkt er kein Wasser, wenn er offensichtlich durstig war?

Unsere Supermärkte sind ein echtes Warenparadies. Alles da was das Herz begehrt. Volle Regale mit Softgetränken, Säften, Müslis, Konserven, Obst, Gemüse, Fleisch, Wurst, Milchprodukten, Wasser, alkoholische Getränke, Knabbereien und Süßes, Tiefkühlkost, Drogerieartikel, alles für den täglichen Bedarf. Und die Saisonartikel erst. Vollmilchhäschen und Küken Ende Februar, Weihnachtsgebäck ab 1. September, kaum sind die Erdbeeren weg kommt der Federweißer. Alles da und zu recht erschwinglichen Preisen verfügbar.
Abgesehen vom frischen Obst und Gemüse alles 1A aus den Nahrungsmittelfabriken unseres Vertrauens. Alles bestens geeignet für Erde, Mond und Tattoine. Aber sind das Nahrungsmittel? Schmelzkäsescheiben, Cornflakes, Schokomilch und Fleischsalat? Wirklich nahrhaft? Ich behaupte willkürlich, niemand möchte sich grundsätzlich ungesund ernähren. Liegt es also daran, dass wir nicht wissen was gesund ist oder nicht wissen wollen wie ungesund so Vieles von dem ist was wir tagtäglich verzehren?

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