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Der philosophische Gast

Geschichten und Amüsantes vom Tisch

Foto David Gruschka

Detox to Retox!

Der philosophische Gast By 9. Juni 2017 Tags: , , , , No Comments

David Gruschka’s Leidenschaft gilt dem Film und guten Geschichten. Er führt Regie und schneidet präzise. Manchmal wird auch in der Küche geschnibbelt, dann werden große Dinner für gute Freunde gezaubert. Aber allzu streng ist er mit sich nicht, wenn es um´s Essen geht. Strenge Regeln sind nichts für Ihn, es geht schließlich auch anders. Bitteschön David:

Ich kann Ben & Jerrys Eis essen bis mir schlecht wird. Meistens höre ich nur damit auf, weil der 500ml Becher leer ist, oder mir eben schlecht geworden ist. Ich esse Pasta mit Sahnesoßen, Grillfackeln, Muscheln mit Pommes und Mayo und Nougat. In Holland Frikandeln, Vla und luikse Wafel, ich liebe bayrische Wirtshausküche und trinke häufig mehr Alkohol als die empfohlene Tagesdosis. Mein Sohn hat neulich verlangt, morgens statt Müsli Schokolade essen zu dürfen. Dies Begehr wurde natürlich sofort abgeschmettert.

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Alan TP

Wie man sich einen Taco verdient

Der philosophische Gast By 23. Dezember 2016 Tags: , , , No Comments

Liebste Grüße aus Mexico!

Mit Alan Tovar Prado kam ich vor einigen Wochen bei der Next Generation Food in Berlin am leeren Samovar ins Gespräch, wir warteten beide auf frisches heißes Wasser. Nachdem ich meine Reisepläne erwähnt hatte, schwärmte er sofort von mexikanischem Essen und wie aufregend die Sonntage seiner Kindheit bei den Großeltern für ihn waren, jede Woche ein Riesenereignis. Alan stammt aus Toluca, heute noch 60 Kilometer von Mexico City entfernt, könnte in zehn Jahren aber in direkter Nachbarschaft liegen, sagt er. Mittlerweile hat es ihn nach Leipzig verschlagen und er kann es kaum erwarten dort demnächst sein erstes Restaurant zu eröffnen. Was es da wohl geben wird? Von seinen Plänen erzählt er uns nächstes Mal, hier erst mal die Geschichte, wie es ist nach Freiburg zu ziehen und deutsch zu lernen, Bitteschön Alan:

Vor vier Jahren kam ich nach Deutschland. Liebe hat meiner Zukunft diese Richtung gezeigt und meine Neugier hat sich über neue Horizonten gefreut. In diesem Moment (27 Jahre alt) war es einfach die Entscheidung zu treffen. Eine neue Etappe meines Lebens hatte angefangen. Es klingt romantisch, ich weiß.

Eine lange Zeit brauchte ich um mich an Deutschland gewöhnen. Zu Beginn musste ich die Sprache lernen, einen Prozess den immer noch läuft und hat keine Ende, anscheinen. Das erste Jahr habe ich ein FSJ in einer Kita gemacht. Ich hatte nichts mit Kindern zu tun, auch kein kleines Kind in meine familiäre Umgebung. Das war eine doppelte Herausforderung: Windeln wechseln auf Deutsch!

Die Küche der Kita war meine Schutzhütte. Ich habe sehr viel genossen als Pferd der Kinder zu spielen aber das war nie mein Fach. Anstatt dessen kochte ich.

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Daniel Krauss heute und früher

Alles außer Rosenkohl!

Der philosophische Gast By 24. Juli 2016 Tags: , , , No Comments

Daniel Krauss ist Schauspieler, Regisseur und Autor. Essen gehen hält er grundsätzlich für eine super Idee und die Farbe seines Telefons hat er nach seiner Vorliebe für Rosé-Champagner gewählt. Wer mal nicht weiß wo er in Berlin einen guten Happen bekommt, ist hier an der richtigen Adresse. Na dann, leg mal los:

Spinat mochte ich schon immer. Mit Spiegelei und Kartoffelbrei. Hmmm. Das ist für mich Zuhause. Geborgenheit. Liebe. Für Spinatei sind mein Kumpel Knut und ich aus der Grundschule den ganzen langen Schulweg nachhause gerannt. Ranzen in die Ecke feuern, Hände waschen und an den großen Küchentisch. Schon als kleines Kind war Essen eine meiner Lieblingsbeschäftigungen. Meine Mutter war und ist eine tolle und leidenschaftliche Köchin, wofür ich ihr bis heute und bis in alle Ewigkeit dankbar bin.

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