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Zucker

Foto David Gruschka

Detox to Retox!

Der philosophische Gast By 9. Juni 2017 Tags: , , , , No Comments

David Gruschka’s Leidenschaft gilt dem Film und guten Geschichten. Er führt Regie und schneidet präzise. Manchmal wird auch in der Küche geschnibbelt, dann werden große Dinner für gute Freunde gezaubert. Aber allzu streng ist er mit sich nicht, wenn es um´s Essen geht. Strenge Regeln sind nichts für Ihn, es geht schließlich auch anders. Bitteschön David:

Ich kann Ben & Jerrys Eis essen bis mir schlecht wird. Meistens höre ich nur damit auf, weil der 500ml Becher leer ist, oder mir eben schlecht geworden ist. Ich esse Pasta mit Sahnesoßen, Grillfackeln, Muscheln mit Pommes und Mayo und Nougat. In Holland Frikandeln, Vla und luikse Wafel, ich liebe bayrische Wirtshausküche und trinke häufig mehr Alkohol als die empfohlene Tagesdosis. Mein Sohn hat neulich verlangt, morgens statt Müsli Schokolade essen zu dürfen. Dies Begehr wurde natürlich sofort abgeschmettert.

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Wie man mit wenig Zucker ganz süß durch den Tag kommt

Essen mit Etikett By 28. Juli 2016 Tags: , , , 2 Comments

Als Erika Mustermann sähe mein Tag in etwa so aus: morgens Kaffee mit oder ohne Milch, mit zwei Stück Zucker (6g) oder zwei Süßli, Frühstück mit Brot, Toast (5g) oder Brötchen (4g), Käse, Wurst, Marmelade (15g), Nutella (8,5g). Mittags irgendetwas, meist nicht so süß, aber kleines Dessert danach (25g). Nachmittags, Kaffee oder Tee und Gebäck (7g), abends Brot mit Fleischsalat (4g) und eingelegter Gurke (4g) oder Tiefkühlpizza (10g). Dazu kommt noch ein Glas Orangen- oder Apfelsaft (30g) oder Cola (30g) und schon kommt der Durchschnittskonsument auf 80-100g Zucker, empfohlen werden 25-30g Zucker und da war jetzt noch keine Schokolade dabei. Üblicherweise betrachtet jemand mit durchschnittlichen Ernährungsgewohnheiten diese nicht als ungesund. Hmmm.

Noch einmal ein kurzer Ausflug in die Statistik: 62 % der Männer und 43 % der Frauen waren 2013 in Deutschland übergewichtig, insgesamt 52% der Erwachsenen. 25 % der deutschen Bevölkerung leidet an Diabetes oder einer Vorstufe von Diabetes. In den USA sind es ca. 50 %. Sagt mir, die meisten Menschen ernähren sich schlicht nicht gesund.

  • Weil sie im Supermarkt erhältliche Fertigprodukte für normale, gesunde Kost halten. Und da liegt der Hase im Pfeffer. Für mich selbst ist es mittlerweile zur Obsession geworden, ich kann einfach nicht anders als jedes Produkt erst einmal nach Inhaltsstoffen zu sezieren und zu lesen was drin ist. Scheint mir aber eher die Ausnahme. Oder wer hat schon mal die Zutatenliste eines fertig gekauften Nudelsalats gelesen und ihn danach noch essen wollen?
  • Weil ihnen Gewohnheiten im Weg liegen. Ich gehe mal schnell zum Bäcker ist ein einfacher Weg kurz den Hunger zu stillen. Aber eben nur kurz. Süßigkeiten sind schnell verfügbar, taugen nur nicht als Nahrungsmittel (wie blöd) und süße Getränke machen im Zweifelsfall hungrig.
    Mir hat noch nie jemals irgendjemand nachmittags nur einen Apfel zum Tee angeboten. Also wie geht das mit dem Verzicht auf Süßes? Körper vs. Geist?

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Einschulung mit Zuckertueten

Frag Dr. Mehlhase!

Nachgefragt By 24. Juli 2016 Tags: , , , No Comments

Ich frage Dr. Kathrin Mehlhase, Zahnmedizinerin und Fachärztin für Kinderzahnheilkunde wie gut sich Zähne und Zucker vertragen und warum man manchmal, aber nur manchmal ohne Schäden auch ein Gummibärchen essen kann, wenn man dafür einige Grundregeln beachtet.

Neulich ergab sich an einem Ort, den ich leider vergessen habe, ein kurzes Gespräch mit einem verantwortungsbewussten Daddy (D) und dessen geschätzt vierjährigen Sohn zum Thema süße Getränke, Zuckerkonsum und wie man damit umgeht wenn Kinder mehr oder weniger nachdrücklich danach verlangen. Hier auszugsweise das Ende der Konversation:

D: „Bei uns zuhause bekam er fast nie Süßigkeiten, aber seit er in der Kita ist, kann ich es kaum verhindern und es wird nach Naschereien gebettelt.“
Ich: „Tja, da muss man konsequent sein!“
D: „Ah, ja. Haben Sie Kinder?!“

Eigentor, ich habe zwar viel mit Kindern zu tun, musste aber noch nie mit einem Vierjährigen an der Supermarktkasse vorbei. Deutlich mehr Erfahrung wenn es um Kinder und den Umgang mit Zucker geht hat da Frau Dr. Mehlhase. Wer einige Jahre in einer Kinderzahnarztpraxis und als Zahnärztin verbracht hat, weiß bestimmt auch wie man mit Kindern in sagen wir mal schwierigen Situationen verhandelt. Außerdem ist sie selbst Mama von Charlotte (4). Kennengelernt habe ich Frau Dr. Mehlhase passenderweise mit einer Zuckertüte in der Hand 1986 und deshalb duzen wir uns auch.

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