Alan TP

Wie man sich einen Taco verdient

Der philosophische Gast By 23. Dezember 2016 Tags: , , , No Comments

Liebste Grüße aus Mexico!

Mit Alan Tovar Prado kam ich vor einigen Wochen bei der Next Generation Food in Berlin am leeren Samovar ins Gespräch, wir warteten beide auf frisches heißes Wasser. Nachdem ich meine Reisepläne erwähnt hatte, schwärmte er sofort von mexikanischem Essen und wie aufregend die Sonntage seiner Kindheit bei den Großeltern für ihn waren, jede Woche ein Riesenereignis. Alan stammt aus Toluca, heute noch 60 Kilometer von Mexico City entfernt, könnte in zehn Jahren aber in direkter Nachbarschaft liegen, sagt er. Mittlerweile hat es ihn nach Leipzig verschlagen und er kann es kaum erwarten dort demnächst sein erstes Restaurant zu eröffnen. Was es da wohl geben wird? Von seinen Plänen erzählt er uns nächstes Mal, hier erst mal die Geschichte, wie es ist nach Freiburg zu ziehen und deutsch zu lernen, Bitteschön Alan:

Vor vier Jahren kam ich nach Deutschland. Liebe hat meiner Zukunft diese Richtung gezeigt und meine Neugier hat sich über neue Horizonten gefreut. In diesem Moment (27 Jahre alt) war es einfach die Entscheidung zu treffen. Eine neue Etappe meines Lebens hatte angefangen. Es klingt romantisch, ich weiß.

Eine lange Zeit brauchte ich um mich an Deutschland gewöhnen. Zu Beginn musste ich die Sprache lernen, einen Prozess den immer noch läuft und hat keine Ende, anscheinen. Das erste Jahr habe ich ein FSJ in einer Kita gemacht. Ich hatte nichts mit Kindern zu tun, auch kein kleines Kind in meine familiäre Umgebung. Das war eine doppelte Herausforderung: Windeln wechseln auf Deutsch!

Die Küche der Kita war meine Schutzhütte. Ich habe sehr viel genossen als Pferd der Kinder zu spielen aber das war nie mein Fach. Anstatt dessen kochte ich.

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Auberginencreme, Tahini, Kürbiscreme, Kokosmilch als Milchersatz

Zehn gesunde Alternativen zu Milchprodukten (und Eiern)

Kulinarische Gedanken By 22. November 2016 Tags: , , , , , No Comments

Milch und Käse galten galten lange als das Nonplusultra gesunder Ernährung und wer sich gelegentlich auf bayrischen und niedersächsischen Wiesen umsieht, kommt leicht auf den Gedanken, das wäre noch immer so. Dennoch, es gibt gute Gründe Milch hin und wieder oder gar auch dauerhaft durch gesunde Alternativen zu ersetzen. Ein kleiner Blick auf das Warum?

  • Ethik (Tierhaltung, Milcherzeugung, Kälber als Abfallprodukte)
  • Hoher Gehalt an gesättigten Fettsäuren (und Proteinen, die für Kleinkinder unverträglich sein können)
  • Calcium lässt sich aus Hülsenfrüchten und grünem Blattgemüse besser als aus Milch aufnehmen
  • Milch schützt nicht vor Osteoporose, sondern viel Bewegung und Vitamin D
  • Laktoseintoleranz
  • Casein (Milchprotein)-Unverträglichkeit
  • Geschmack (ist halt Geschmacksache)

Nicht zu Verleugnen ist die lange Tradition von Milchprodukten in den Küchen Europas, sei es als Milch, Frischkäse, Sahne, Quark oder Käse. Doch welche schmackhaften Alternativen gibt es?

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Vertical Farming für den eigenen Bedarf

Microgreens erobern die Küche

Produkte By 1. November 2016 Tags: , , , , , , , , No Comments

Mit frischen Microgreens hat das verwinterlichte Restbasilikum, das sich auf meinem Balkon schon auf den Winterschlaf freut leider nichts mehr gemein. Dieses traurige Bild soll aber schon bald Geschichte sein, zumindest wenn es nach den strebsamen AgTech(Agriculture Technology)-Spezialialisten geht, die derzeit die deutsche und europäische Startup-Szene erobern. Ein etwas größeres Familienunternehmen mit Hang zu Fleischbällchen und Regalen, die wie Rockstars heißen mischt auch mit im Markt um die frischesten Kräuter, Sprossen und das knackigste Gemüse aus eigenem Anbau. Das sogenannte Vertical Farming soll mit seinen Microgreens neben Restaurants auch bald die heimische Küche erobern und deshalb gibt es hier einen kleinen Ausblick, was uns da erwartet.

Das Ziel: die eigene Küche betreten und taufrische Kräuter und Salate mit hohem Nährstoffgehalt ernten

Eine neue Generation von Geräten und Pflanzsystemen, ausgestattet mit neuester Technik und ausgefeilten Ideen bringen uns das Gewächshaus nach Hause und welke Kräutertöpfe sind Schnee von gestern?

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frisch geschnittenes Gemüse

Schritt für Schritt zum Glück

Kulinarische Gedanken By 14. Oktober 2016 Tags: , , , , , , No Comments

Schritt für Schritt zum Glück

Heute geht es um Wohlfühlessen. Nein, tut mir leid, damit sind keine Spaghetti Bolognese oder Macaroni mit Käse gemeint, sondern Essen, mit dem sich unser Gehirn wohlfühlt, und der Rest von uns am Besten auch noch. Es gibt Menschen, die sind mit einer natürlichen Neugier auf gesundes Essen gesegnet. Sie fragen „Was ist gesund und was ist gut für mich?“ und um genau diese Gruppe geht es heute nicht. Es geht um die Anderen. Sie kommen vor allem dann mit gesunder Nahrung in Berührung, wenn Menschen in ihrer Umgebung sie mit dem Thema belästigen, womit wir auch schon beim entscheidenden Punkt wären. Diese Art der Überzeugungsarbeit endet nicht selten mit Ablehnung, dennoch liegt uns etwas an diesen Menschen, wir haben sie sehr gern, auch wenn sie trotzig sind (Papa!!!). Was also tun, wenn man weiß, aus dem wird in diesem Leben kein Vegetarier mehr, auch nicht außerhalb der Grillsaison. Mit bitte dies und das weglassen und weniger davon kommt man nicht weiter. Muss man auch nicht, denn die gute Nachricht ist: auch dafür hat die Forschung schon Ansätze gefunden und die liegen in der Substitution.

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Identifiziert man sich über glutenfreies Essen?

Gluten Teil III: acht Dinge, die sich ohne Getreide (und Kaffee) ändern

Kulinarische Gedanken By 29. September 2016 Tags: , , , No Comments

Bei meinen beiden geschätzten Kollegen ist es mittlerweile DAS überstrapazierteste Wort des letzten Jahres. Gluten. Dennoch kommt immer wieder die Frage, warum? Ich habe aufgehört herkömmliche Getreideprodukte zu verzehren und seitdem hat sich so einiges verbessert in meinem Leben. Der Grund war aber keine Allergie oder bis zu diesem Zeitpunkt nachgewiesene Unverträglichkeit, es war vielmehr eine Mischung aus Solidarität und Neugier, die ich nicht bereut habe.

Der Anlass? Mein Umfeld hat aus berechtigten Gründen aufgehört es zu essen, weil eine Unverträglichkeit vermutet wurde und wenn man gemeinsam isst, macht es Sinn Nahrungsgewohnheiten zu etablieren, die allen am Tisch gefallen. Und siehe da: die Ödeme unter den Augen waren auf einmal weg, nur nicht bei mir. Mich als eitle Person hat das veranlasst auch mal darauf zu verzichten, nur so, nur mal schauen ob die Schatten unter den Augen auch bei mir zurückgehen. Zu Beginn war es nur als Experiment für vier bis sechs Wochen gedacht. Ich bin (bis auf eine Experimentierphase mit Unverträglichkeitstests) dabei geblieben. Was hat sich verbessert?

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Brot aus glutenfreien Zutaten

Gluten Teil II: was ich mit Weltklasseathleten gemeinsam habe

Kulinarische Gedanken By 29. September 2016 Tags: , , No Comments

Im Juni 2016 titelte Medscape, ein Newsletter für Ärzte „Deutliche Zunahme glutenfreier Ernährung: Modeerscheinung oder tatsächlich oft gesünder?“.

Der Bericht fasst vorwiegend aktuelle US-amerikanische Studien zusammen. Demnach verzehrten 100 Mio. US-Amerikaner im vergangenen Jahr glutenfreie Produkte. Neben Zöliakie (obligatorisch glutenfrei) und dem Auftreten der Weizenallergie (obligatorisch), entscheiden sich demnach immer mehr Menschen freiwillig für eine glutenfreie Ernährung, da sie eine Empfindlichkeit bei sich selbst vermuten. 60 Prozent der Befragten glauben, dass eine glutenfreie Ernährung ihre körperliche und/oder psychische Gesundheit verbessert. Angeführt werden u.a. verbesserte Verdauung und gestärktes Immunsystem, gesteigerte Leistungsfähigkeit und Gewichtsverlust [1-4].

Eine andere Umfrage unter 910 Weltklasseathleten zeigte, dass 41 Prozent einer glutenfreien Ernährung folgen, mehrheitlich freiwillig aufgrund einer Selbstdiagnose von Empfindlichkeit gegenüber Gluten [5]. Damit ist klar, Medaillen sind nicht Teil der Gemeinsamkeit.

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Tradidionelle Bäckerei

Gluten Teil I: das Gefühl von Verzicht

Kulinarische Gedanken By 13. September 2016 Tags: , , , No Comments

Neulich abends sah ich zur Entspannung kurz vor dem Einschlafen eine vom ZDF ausgestrahlte Sendung, vorzüglich moderiert vom meinerseits überaus geschätzten Harald Lesch. In „Leschs Kosmos“ ging es um Fleischgenuss und seine Folgen. Die Herstellung und Auswirkungen von Fleisch, früher nannte man es Tierhaltung, heute eher –produktion, sind gelinde gesagt eine Katastrophe. Leider riecht und schmeckt es in vielen Fällen und vor allem vielen Menschen ausgesprochen gut. Es geht hier aber nicht um Fleisch. Sowohl zu Beginn, als auch zum Ende der Sendung wurde auf eine Sache wertgelegt, die so in jeder Form in annähernd jeder Reportage im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und auch auf privaten Kanälen zu finden ist: der Hinweis, dass noch der kritischste Beitrag, der alle sauber recherchierten Fakten bedingungslos aufzeigt und beschreibt, nicht umhin kann uns zu sagen Nein, das bedeutet natürlich nicht, dass Sie auf Fleisch gänzlich VERZICHTEN sollen. Jede Sendung, die das Thema Gluten aufgreift sagt, nein, das bedeutet natürlich nicht, dass Sie jetzt auf Brot und Nudeln verzichten sollen, essen Sie was Ihnen schmeckt! Gegen essen Sie, was Ihnen schmeckt spricht natürlich erst einmal nicht viel, es ist nur der Gipfel der Relativierung.

Eine recht simple Erklärung dafür, lieferte mir neulich morgens mein Vater. Als Gast bei meinen Eltern, stellte man mir die Frage was ich denn derzeit überhaupt essen würde und gedenke zum Frühstück zu essen. In solchen Situationen erkläre ich gern, man solle sich keine Gedanken machen, ich mach mir schon was. Dass meine Nahrungsgewohnheiten von ihren eigenen abweichen ist für meine Eltern grundsätzlich nichts Neues, das kennen sie seit über 20 Jahren. Seit neben Fleisch auch Milchprodukte, Eier und Getreide weitgehend von meinem Teller verschwunden sind, wurde es für sie unübersichtlich.

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Brokkoligemüse

Über grünes Gemüse und karge Kapseln: Frau Herr weiß mehr!

Nachgefragt By 6. September 2016 Tags: , , , , , No Comments

Professor Ingrid Herr ist Biologin und arbeitet in der experimentellen Krebsforschung. Sie interessiert sich vor allem dafür wie verhindert werden kann, dass in unseren Zellen etwas schiefläuft und was hilft wenn doch. Sie forscht schon seit Ihrer Diplomarbeit an Mechanismen, die zur Krebsentstehung führen und sie selbst führte das an den Neckar. Dort leitet sie die Sektion Chirurgische Forschung und das Team Molekulare Onkochirurgie am UniversitätsKlinikum Heidelberg.

Liebe Frau Professor Herr! Ihre Forschungsergebnisse zeigen wie Senföle (Sulphoraphan) aus Brokkoli und anderen Kohlsorten der Entstehung von Krebserkrankungen vorbeugen bzw. die Therapie positiv beeinflussen. Nun ist es erst einmal kein großes Geheimnis, dass unsere Gesundheit von natürlichen, frischen Nahrungsmitteln profitiert. Dank der Wissenschaft verstehen wir aber endlich auch immer besser, warum das so ist. Da in unserem Essen noch jede Menge anderer spannender Moleküle stecken, die uns vital über die Hürden der nächsten Jahrzehnte tragen, gibt es auch immer noch ein paar Fragen:

Wie lange beschäftigt Sie das Thema Wirkstoffe in unserer Nahrung im Zusammenhang mit Krebs schon? Gab es einen Aha-Moment oder ein Forschungsergebnis, das entscheidend für Ihren Weg war?

1997 wurde eine kanadische Populationsstudie in einer international weit gelesenen Fachzeitschrift publiziert, bei der Essgewohnheiten von 1000 Männern mit Prostatakrebs über vier Jahre lang über Fragebögen analysiert wurden. Es kam heraus, dass Männer, die viel Brokkoli und Blumenkohl gegessen hatten, ein 50 Prozent geringeres relatives Risiko des Voranschreitens ihrer Krebserkrankung hatten.

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Oryx Desert Salt

Wissenschaft auf Gourmet-Niveau

Essen mit Etikett By 21. August 2016 Tags: , , , , , , No Comments

Flughäfen haben mich schon immer fasziniert. Neulich in Johannesburg zog es mich um Zeit zu vertrödeln in den Afrikashop, nein, nicht den mit den bunten Tüchern, in die Welt der Spezialitäten aus Südafrika. Dabei blieb mein Blick am schönen Logo des „Oryx Desert Salt“ hängen und eine kurze Recherche auf deren Webseite ließ mich wissen, dass die Anhängerschaft unter den Spitzenköchen der wein- und genussreichen Umgebung Kapstadts recht ausgeprägt ist. Und dann war da noch etwas aus der Klatsch- und Tratsch-Ecke Anfang des Jahres als die „Galas“ dieser Welt die Offenbarungen des Privatkochs von Gisele Bündchen und Tom Brady durch die Welt trugen. Aus mir nur unscharf nachvollziehbaren Gründen blieb mir Allen Campbells Satz „…statt Jodsalz verwende ich nur rosa Himalaya-Salz“ in Erinnerung. Seitdem fand ich mich schon das ein oder andere Mal fasziniert vor dem Salzregal wieder und wurde neugierig auf die angebotene Vielfalt.
Salz kann definitiv über Gelingen oder Misslingen eines fantastischen Essens entscheiden. Nur ist das nicht der einzige Grund es zu verwenden.

Warum salzen wir unser Essen, mal abgesehen vom Geschmack?
Salz liefert Mineralien, die in der richtigen Menge für viele Körperfunktionen entscheidend sind. Nur fängt es da schon wieder an. Wie viel Salz entspricht denn der richtigen Menge? Liest man Studien zum Salzkonsum wird klar, dass man es ebenso wie beim Geschmack, bei der Menge mit einer Gratwanderung zu tun hat. Dabei steht eine Frage im Vordergrund: Wann wird es zu viel? Die deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) schlägt 6 Gramm Natriumchlorid als ausreichend vor (das ist das übliche Kochsalz). Entscheidend für unseren Körper ist dabei die Menge an Natrium. Das wären ca. 2,4 Gramm Natrium. Die WHO liegt mit ihren Empfehlungen bei 5 Gramm Kochsalz und andere Verbände schlagen nur 3,8 Gramm vor, das entspricht 1,5-2 Gramm Natrium. Für alle, die nicht ständig an der Feinwaage stehen, das sind etwa 1-2 Teelöffel Kochsalz pro Tag. Der durchschnittliche Konsum liegt bei 8-10 Gramm und die Hauptursache dafür sind verarbeitete Lebensmittel und Brot mit hohem Salzgehalt. Um die Salzzufuhr kontrollieren zu können, müsste man also seine Nahrung selbst zubereiten oder dem guten Geschmack eines Kochs vertrauen. Mit Fertiggerichten aus dem Supermarkt geben wir diese Kontrolle leider ab und es findet sich auch höchst selten ein Hinweis auf Verpackungen, wie viel Salz verwendet wurde.

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Nutreos Testkit von Kiweno

Von Nachweis und Zweifel

Nachgefragt By 31. Juli 2016 Tags: , , , , , No Comments

Antikörper sind aus naturwissenschaftlicher Sicht spannende kleine Dinger. Wenn man sie nachweist oder wenn man mit ihnen etwas nachweist, schägt so manches Forscherherz regelmäßig höher. Hin und wieder ist das auch der Fall, weil Mediziner und Forscher miteinander streiten, was deren Nachweis denn überhaupt zu bedeuten hat. Alles oder nichts oder liegt die Wahrheit wieder mal dazwischen?

In meinem letzten Beitrag könnt ihr lesen, warum ich Geld investiere um dann dafür auf Parmesan zu verzichten oder kurz ich teste drei Antikörpertests. Der Nachweis von Antikörpern im Zusammenhang mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten wird von Fachleuten recht unterschiedlich bewertet. Der Nachweis von IgE-Antikörpern (Sofortreaktionen, Nahrungsmittelallergie Typ I) wird weniger diskutiert, um die Deutungshoheit beim Nachweis chronisch erhöhter IgG-Spiegel durch Nahrungsmittel aber umso mehr. Während offizielle Stellungnahmen der Deutschen Gesellschaft für Allergologen und klinische Immunologie (DGAKI) den IgG-Test generell als nicht geeignet zum Nachweis von Nahrungsmittelunverträglichkeiten bewerten, geht es bei den Anbietern der IgG-Tests eher darum, welche Nachweismethode das genauere Ergebnis liefert. Auf der offiziellen Seite der Allergologenverbände fragt man also: Hat es denn überhaupt eine Bedeutung und kann man irgendeine qualifizierte Aussage daraus ableiten, wenn ein IgG-Test positiv ausfällt? Taucht man in die Feinheiten der Diskussion ein, wird bei den Anbietern darum gerungen, ob nun der Nachweis von IgG gesamt (der Nachweis aller IgG Subklassen, also IgG1,2,3,4) oder der Nachweis von singulären IgG4-Antikörpern die genaueren Aussagen liefert.

Fakt ist, wer sich möglichst optimal ernähren möchte, für den sind Vielfalt der Nahrungsmittel und ausreichende Versorgung mit Nährstoffen essentiell. Aus dem Anspruch dieser optimalen Versorgung oder schlicht dem Bedürfnis möglichst wenige Beschwerden durch den Genuss von Lebensmitteln zu verspüren, entsteht ein gewisser Drang mehr wissen zu wollen. Was ist denn für mich optimal? Wenn dann ein Testsystem behauptet, ich kann Dir darauf Hinweise liefern, dann sage ich: her damit! Das kann aus Sicht eines Allergologen grundfalsch sein, dem Thema widme ich mich an anderer Stelle. Den Anbietern von Testsystemen obliegt dennoch die Verantwortung, ein System so zu entwickeln, dass es aus deren immunologischer Sicht die besten Ergebnisse liefert. Um mir selbst eines schönen Tages eine Meinung darüber zu bilden, habe ich bei den Anbietern der Tests, die ich durchführen ließ nachgefragt. Momentan liegen die Antworten der Testanbieter Kiweno und ImuPro vor, sollten weitere dazu kommen, werde ich sie an dieser Stelle ergänzen und auch bei den Allergologen noch mal nachhaken. Hier die Antworten von Dr. Roland Fuschelberger für den Anbieter Kiweno und Dr. Camille Lieners für ImuPro:

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