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Süßigkeiten

Wie man mit wenig Zucker ganz süß durch den Tag kommt

Essen mit Etikett By 28. Juli 2016 Tags: , , , 2 Comments

Als Erika Mustermann sähe mein Tag in etwa so aus: morgens Kaffee mit oder ohne Milch, mit zwei Stück Zucker (6g) oder zwei Süßli, Frühstück mit Brot, Toast (5g) oder Brötchen (4g), Käse, Wurst, Marmelade (15g), Nutella (8,5g). Mittags irgendetwas, meist nicht so süß, aber kleines Dessert danach (25g). Nachmittags, Kaffee oder Tee und Gebäck (7g), abends Brot mit Fleischsalat (4g) und eingelegter Gurke (4g) oder Tiefkühlpizza (10g). Dazu kommt noch ein Glas Orangen- oder Apfelsaft (30g) oder Cola (30g) und schon kommt der Durchschnittskonsument auf 80-100g Zucker, empfohlen werden 25-30g Zucker und da war jetzt noch keine Schokolade dabei. Üblicherweise betrachtet jemand mit durchschnittlichen Ernährungsgewohnheiten diese nicht als ungesund. Hmmm.

Noch einmal ein kurzer Ausflug in die Statistik: 62 % der Männer und 43 % der Frauen waren 2013 in Deutschland übergewichtig, insgesamt 52% der Erwachsenen. 25 % der deutschen Bevölkerung leidet an Diabetes oder einer Vorstufe von Diabetes. In den USA sind es ca. 50 %. Sagt mir, die meisten Menschen ernähren sich schlicht nicht gesund.

  • Weil sie im Supermarkt erhältliche Fertigprodukte für normale, gesunde Kost halten. Und da liegt der Hase im Pfeffer. Für mich selbst ist es mittlerweile zur Obsession geworden, ich kann einfach nicht anders als jedes Produkt erst einmal nach Inhaltsstoffen zu sezieren und zu lesen was drin ist. Scheint mir aber eher die Ausnahme. Oder wer hat schon mal die Zutatenliste eines fertig gekauften Nudelsalats gelesen und ihn danach noch essen wollen?
  • Weil ihnen Gewohnheiten im Weg liegen. Ich gehe mal schnell zum Bäcker ist ein einfacher Weg kurz den Hunger zu stillen. Aber eben nur kurz. Süßigkeiten sind schnell verfügbar, taugen nur nicht als Nahrungsmittel (wie blöd) und süße Getränke machen im Zweifelsfall hungrig.
    Mir hat noch nie jemals irgendjemand nachmittags nur einen Apfel zum Tee angeboten. Also wie geht das mit dem Verzicht auf Süßes? Körper vs. Geist?

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SMS von C: Bringst Du noch was Süßes mit?

Essen mit Etikett By 27. Juli 2016 Tags: , , , No Comments

Wir sind zum Kochen verabredet, ich kaufe noch schnell was ein und wer kann denn da bitte nein sagen? Ich mag es auch wenn ich im Hotel ankomme und da liegt ein Betthupferl auf dem Kissen. Ein Schokolädchen, manchmal auch die Gummibärchen oder Schlafschäfchen. Mag ich nicht, aber man kann sie ja einer favorisierten Person auf’s Kopfkissen legen. Ich bin einigermaßen vernarrt in das glutenfreie Zitronenbrot aus dem Hippie-Laden, die Straße runter. Köstlich. Leider verraten sie mir das Rezept nicht, ich habe ca. acht Versuche gebraucht um annähernd an deren Ergebnis zu kommen. „Ist auch für uns jedes Mal eine Überraschung wie es aus dem Ofen kommt“ hat man mir dort mal grinsend gestanden. Ich esse auch gern mal ein Stück Schokolade gleich morgens aus dem Kühlschrank, kalt und bitter. Bestimmt fallen mir noch hundert andere Situationen ein in denen wir uns über Zucker freuen, aber wie wirkt Zucker im Körper und wann wird es zu viel? Schauen wir uns an, was mit Zucker im Körper passiert:

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